Willkommen in der " Tanzschule Peter Schulze "


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Die wunderbare Welt des Tanzes !

Haben Sie auch den Rhythmus im Blut und sind nicht so leicht aus der Balance zu bringen? Dann sind Sie richtig auf unseren Seiten!

Ob Standard, Latein oder Tango - seit Jahrhunderten übt der Tanz eine geheime Zauberkraft auf die Menschen aus. Seine Geschichte lehrt uns, dass sich der Mensch schon in der frühen Antike mit dem Tanz beschäftigt hat. Allerdings war der Tanz in seiner Urform ausschließlich religiösen Charakters - das gesellige und unterhaltende Element kam erst wesentlich später hinzu.

Als Geburtsstunde des Gesellschaftstanzes gilt die Renaissance, von damals bis heute hat er allerdings oft sein Gesicht verändert. Mit dem 20. Jahrhundert brach für den Gesellschaftstanz eine neue Ära an: Vor- und Rückwärtsbewegungen, getanzt nach einer sehr rhythmischen Musik, zeichneten den neuen Tanzstil aus.

Nach Charleston, Black-Bottom oder Jimmy, den Tänzen der Inflationszeit, stilisierten Tanzexperten die älteren Gesellschaftstänze, um ihnen ein moderneres Gesicht zu geben. Heute haben die Standard- und Lateinamerikanischen Tänze ein internationales Gesicht und werden in aller Welt mit Begeisterung getanzt!


Standard

Zu der Gruppe der Standardtänze gehören Foxtrott, Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Tango und Langsamer Foxtrott.

Für Foxtrott, Langsamer Walzer und Wiener Walzer gilt die gleiche Tanzhaltung. Der Herr führt und die Dame sollte sich führen lassen - nur so können zwei Menschen beim Tanzen zu einem harmonischen Tanzpaar werden! Dabei ist wichtig, dass jeder seine eigene Balance hat und sich nicht beim Partner festhält.

Foxtrott-Musik wird von Musikkapellen häufig gespielt - Foxtrott ist die Bezeichnung für eine swingende Musik, die im 4/4-Takt steht und mit etwa 36 bis 52 Takten pro Minute gespielt wird. In der rhythmischen Foxtrottform tanzt man zwei Gehschritte und einen Wechselschritt.

Der langsame Walzer wird von jung und alt gleichermaßen gern getanzt. Er steht im ¾-Takt und besteht aus drei Schritten : aus einem Ansatzschritt, aus einem schwingenden Seitschritt und aus dem Schließschritt. Den Wiener Walzer tanzt man in Rechts- und Linksdrehung, die jeweils mit Übergangsschritten miteinander verbunden werden.


Latein

  

Spritzig   sind sie, lebendig und rasant - die lateinamerikanischen Tänze. Ob   Cha-Cha-Cha, Rumba, Samba oder Paso doble - im heutigen Repertoire des   Gesellschaftstanzes nehmen die lateinamerikanischen Tänze den breitesten Raum   ein. Im Gegensatz zu den Standardtänzen haben wir hier eine offene   Tanzhaltung. Die Tänzer stehen nicht auf Tuchfühlung, da oft Solodrehungen   getanzt werden. Die rhythmische Verschiedenheit der einzelnen  lateinamerikanischen Tänze ist wohl das Interessanteste dieses Tanzstils.Die Rumba   hat ein ruhiges Temperament.

Sie steht im 3/4-Takt und ihr Grundschritt   besteht aus drei Schritten. Daraus entsteht der Grundrhythmus "langsam -  schnell - schnell", der in den Figuren des Tanzes ständig wiederholt  wird.Der Samba ist   der lebendigste und der schnellste aller lateinamerikanischen Tänze und   stammt in ihrer Urform aus Brasilien. Dieser Tanz ist so schwierig, weil er   in vielen Figuren mit starker Körperbewegung getanzt wird, wobei sich das   Becken am meisten bewegt. Der Samba steht im 2/4-Takt, das Tempo ist   verschieden. Der Grundrhythmus ist: lang-und-lang.

Die Musik   des Cha-Cha-Cha ist entstanden, als man afro-kubanischen Rhythmus mit   Elementen des Jazz verband. Der Grundschritt besteht aus fünf Schritten: aus   einem Wechselschritt, der aus drei Schritten zusammengesetzt wird, und zwei   weiteren Schritten, die je nach Variation vorwärts oder rückwärts gesetzt   werden können.


Tango

Argentinien, Akkordeon - Tango!

Obwohl dieser Tanz von der Musik her eher zum lateinamerikanischen Stil gehört, hat man ihn wegen der Standardisierung seiner Grundfiguren in die Standardtänze eingereiht. Der Tango ist ein sehr rhythmischer Tanz, dessen Schritte und Figuren der Musik angepasst sein sollten. Im Tango setzt man die Schritte "staccato", das heißt "abgehackt".

Dieser Tanz hat seine ganz eigene Tanzhaltung. Der Herr fasst mit seiner rechten Hand etwas weiter um die Taille der Dame und die Dame legt ihre linke Hand um den rechten Oberarm des Herrn. Die gefassten Hände werden in Kinnhöhe gehalten. Die Knie sind bei beiden Partnern etwas gebeugt, Schritte sollten jedoch nicht mit gebeugten Knien angesetzt werden.

Neben den Figuren "Gehschritte-Kette-Promenade" und "Gehschritte-Wiegeschritt-Abschlussschritt" erhält der Tango durch die fortgeschrittenen Figuren "Außenseitliche Linksdrehung" und "Promenaden-Rechtsdrehung" mehr Abwechslung. Der Tango bietet überdies eine Fülle an Variationsmöglichkeiten, jede Figur kann beliebig oft hintereinander getanzt werden.

   


     

  

Peter Schulze und Frau Brigitte Schulze